Das Vermissen ist der schlimmste Schmerz.

Das Vermissen ist für mich ein ganz großes Thema. Obwohl ich in meiner Zeit schon viel auch über das Thema gelernt habe, kann ich trotzdem mit diesem grausamen Gefühl nicht umgehen. Ich vermisse so viele Menschen und Dinge… Dass es einfach zu viel ist und ich nicht weiß, wie ich diese Gefühle verdrängen soll, geschweige denn damit klar kommen soll. Denn wenn ich drüber nachdenke… bin ich den ganzen Tag damit beschäftigt zu vermissen. Und ich finde dieses Gefühl ist schmerzhafter als jeder körperlicher Schmerz.


Berlin.

Ja klar, Berlin ist nur eine Stadt. Aber es ist der Ort, an dem ich glücklich bin. Ich weiß nicht, ob ich nur das Gefühl vom glücklich sein vermisse oder wirklich die Stadt. Ist aber auch egal, denn mit der Situation, wie es jetzt ist, kann ich hier nicht glücklich sein, ich bin es nur in Berlin. Ich vermisse es einfach dort. Die vielen verschiedenen Menschen. Das Aufwachen und aus dem Fenster heraus die S-Bahn fahren sehen. Deinen besten Straßenmusiker, Johnny, den ich jeden Abend höre. Und bei seiner Musik einfach immer weinen muss. Du singst mir aus der Seele. Ich vermisse die vielen Eindrücke dort. Ich vermisse das Gefühl, nicht anders zu sein. Ich vermisse das Gefühl nicht mehr von allen angestarrt zu werden, nur weil ich vielleicht anders aussehe! Ich vermisse das Gefühl von Freiheit. Ich vermisse sogar die Tauben auf dem Berliner Boden, die Menschenmassen, die ich sonst hasse, das Gedrängel in der U-Bahn, die Vielfalt, meine Verwandten, die Lichter, das Lachen der Menschen… einfach alles. Ich vermisse das Leben. Ich vermisse Berlin.


Torben.

Ich sehe dich fast jeden Tag auf der Arbeit, wenn keine Ausnahmesituation ist, wie zum Beispiel, dass einer von uns Urlaub hat. Aber was hab ich auf Arbeit denn von dir? Klar ich sehe dich und ich kann manchmal auch sogar ziemlich lange mit dir reden. Ich liebe das wirklich sehr und weiß das auch total zu schätzen, nicht falsch verstehen! Aber du weißt doch selbst, dass ich viel viel mehr von dir will. Ich will deine Nähe und wenns einfach nur normale Zweisamkeit in einer schönen Atmosphäre, ohne jegliche Berührung ist! Das hab ich einfach nicht. Und das vermisse ich so sehr. Du kannst dafür nichts, das geht nun mal im Moment einfach nicht. Ich muss es akzeptieren. Ich liebe dich und ich werde diesem Vermissen standhalten, auch wenn es schwer ist. Aber ich muss es schaffen. Aber es ist auch eine ganz schlimme Art von Vermissen und es tut weh. Vor allem, dass jeder andere x-beliebige Mensch mehr von dir hat als ich… Aber naja. Ich liebe dich, daran ändert sich nie wieder etwas. Und ich vermisse dich auf eine spezielle Art und Weise, Torben.


Meine liebste Internetfreundin.

Damals, war es 2011? Es ist auf jeden Fall Ewigkeiten her. Da lernte ich dich auf Schüler VZ kennen. Wir haben uns damals immer Zwillingsschwestern genannt. Und weißt du noch unser „Süßheitssmiley“? Der ging so: '-'. Ich weiß nicht, wie wir darauf gekommen sind, aber wir fanden diesen Smiley jedenfalls sehr süß. Der hatte sogar einen Namen. Meshalina. Oh man… So oft haben wir geskypet. Wir verstanden uns von der ersten Sekunde an, wir waren nahezu identisch. Wir haben usn geschworen, dass wir uns noch in echt treffen werden. Ich wäre ja immer noch bereit, diesen Plan in die Tat umzusetzen… Und irgendwann kamst du nicht mehr online. Nirgends. Ich wusste, dass deine Eltern sehr streng sind, was soziale Netzwerke betrifft und wusste, und dass ich gar nicht erst den Versuch starten musste, auf Facebook zu suchen. Ich dachte nach, wie ich dich finden konnte. Und dann fiel mir ein, dass du mir ein Mal den vollen Namen deines Ex-Freundes genannt hast. Es dauerte, bis ich mich endlich erinnern konnte. Ich suchte ihn auf Facebook. Schade, dass das nun nicht so ein seltener Name ist, wie ich feststellte. Aber nach drei Jahren War ich erfolgreich und nach einigem Betteln bekam ich deine Handynummer. Aber es war nicht mehr so wie früher. Wir haben es versucht. Aber nichts ist mehr wie es war. Und ich vermisse einfach alles. Ich vermisse unsere Verrücktheit, ich vermisse unsere schöne Zeit, unser gemeinsames Lachen, unsere Gespräche, unsere Freundschaft. Es ist so traurig, wie sich das alles mit der Zeit verändert hat. Aber in der Phase, wo wir uns beide verändert haben, waren wir nicht beieinander… und das war der Fehler. Ich vermisse vor allem auch unser gemeinsames Pläne schmieden, irgendwann mitten in der Nacht. Wir hatten so viele Pläne… und ich weiß nicht mal, ob du dich daran erinnerst. Aber um dich zu fragen, ist es einfach zu anders geworden. Ich vermisse dich, meine liebste Internetfreundin.


Die alten Zeiten.

Ich war Papas Prinzessin. Jetzt bin ich noch Papas Unfall. Ich vermisse meine Kindheit, diese nahezu durchgehende Sorgenfreiheit. Damals dachte ich immer, dass bestimmt alles besser wird, wenn ich irgendwann mal groß bin, aber jetzt vermisse ich die alten Zeiten. Ich vermisse es, in unserem Garten zu spielen, bei meinen Großeltern zu spielen. Einfach dieses Kind sein. Ich vermisse es, Hilfe bei Entscheidungen zu bekommen, wenn ich überhaupt mal welche treffen musste. Ich vermisse das Gefühl, in einer heilen Welt zu leben, in der alle Menschen gleich sind. Ich vermisse es, noch nichts von Liebe und richtigem Schmerz zu verstehen. Ich vermisse es einfach das geliebte Kind zu sein. Ich vermisse es in den Kindergarten zu gehen und dort unbeschwert spielen zu gehen. Ich vermisse es, mir um nichts Gedanken machen zu müssen, weil das die Großen für mich gemacht haben. Ich vermisse es so fern von Zukunftsängsten zu sein. Ich vermisse es, so behütet zu sein. Ich vermisse die alten Zeiten.


Meine Co-Sanitäterin.

Wir waren ein perfektes Team. Im Schulsanitätsdienst waren wir das absolut beste Zweiergespann. Das wusste keiner. Ich weiß nicht warum, aber du wolltest immer auf dich allein gestellt sein. Keinen realen Kontakt. Zumindest nicht freundschaftlich, freiwillig. Aber wir haben viel geschrieben. Und uns super verstanden. Wir wussten alles voneinander und hatten auch so viel gemeinsam, findest du nicht? Wenn du mir von deinen Sorgen erzählt hast, ich war da. Und andersherum mindestens genauso gut. Und ich wäre es doch auch immer gewesen. Doch plötzlich war die ganze Stadt mit Suchmeldungen von dir gepflastert. Eine internationale Suche wurde gestartet, weil du nicht von hier kamst und ich auch zu erst davon überzeugt war, dass du zurück nach Hause bist, denn du erzähltest immer wieder, dass du da richtige Freunde hattest und dass du da gut aufgenommen wurdest. Du antwortetest mir nicht mehr, kamst einfach nicht mehr online. Vielleicht hattest du im Ausland einfach keine Möglichkeit an Internet zu kommen… unlogisch, ich weiß, aber ich redete es mir ewig ein. Auch wenn ich dich irgendwie immer noch in meiner Nähe fühlte. Bis die so befürchtete Nachricht kam. Im Waldstück, neben meinem Arbeitsplatz wurde eine weibliche Leiche gefunden. Als ich das hörte war kurz alles um mich herum aus. Und auch wenn ich das grade schreibe, auch heute, obwohl es „schon“ Monate her ist, läuft mir ein kalter Schauer über den Rücken. Es dauerte eine endlos lange Woche, bis man es herausfand, aber es bestätigte sich, dass es deine Leiche war. Eine kleine Welt brach zusammen. Merkte ich doch jetzt erst, was du mir bedeutet hast. Ich vermisse dein Lächeln. Ich vermisse deine gute Art. Deine Gutmütigkeit. Ich vermisse dein Lachen. Ich vermisse deine bloße Anwesenheit. Ich vermisse einfach alles an dir. Deine Motivation, obwohl es dir anscheinend so unendlich schlecht ging. Man hat es dir wirklich nicht angemerkt, dass es so ernst um dich war. Ja wir haben fast nur geschrieben, aber verdammt wir waren das beste Team, als wir kleine Kinder von unserer Schule verarztet haben, wenn sie umgeknickt waren oder sonst was. Wir hatten so viel Spaß. Ja mein Gott, wir waren Freundinnen und deswegen vermisse ich dich unendlich. Das letzte Mal, als ich in deine so fröhlich wirkende Augen sah, war als wir gemeinsam mit einer Puppe sprachen und diese reanimieren sollten. Es tut mir so leid, dass ich die ganze Zeit einfach nichts gemerkt habe. Ich kann nichts mehr gut, besser oder rückgängig machen und das tut mir leid. Ich vermisse dich, meine aller beste Co-Sanitäterin.


Phillip.

Ja sogar dich Vollidioten vermisse ich. Immer wieder rede ich mir ein, dass das mit dir doch eine schöne Zeit war. Obwohl… das ist nichtmal gelogen. Warum du nun letztendlich so warst, wie du warst, weiß ich nicht, aber freundschaftlich mochtest du mich. Und deswegen vermisse ich unsere gemeinsamen Lachkrämpfe, die es oft genug gab. Ich vermisse dein Lächeln und dein Lachen. Ich vermisse es mit dir zusammen Gitarre zu spielen. Ich vermisse die Zeit, als du mich auf meine Musik Klausur vorbereitet hast. Ich vermisse die Zeit, als du rausgehen musstest, weil ich so anstrengend mit meiner Begriffsstutzigkeit war. Ich vermisse deine Art mir Sachen zu erklären. Ich vermisse deine Stimme, deinen wunderschönen Gesang. Ich vermisse das Gefühl, von dir geliebt zu werden, auch wenn es nie echt war. Ich vermisse es, deine neuen Songs probezuhören. Ich vermisse es, motiviert zu sein, zur Musikschule zu gehen. Ich vermisse unsere selbst komponierten Lieder über die Haare meines anderen Musiklehrers. Ich vermisse den gesamten Spaß, den wir hatten. Und auch die ernsten Momente, wenn du mich in den Arm genommen hast, weil ich so am Boden war… auch wenns im Endeffekt wegen dir war. Ich weiß nicht, wieso das alles auf ein Mal weg war, ich weiß nicht wieso du auf ein Mal weg warst. Ich vermisse dich als Freund, als Lehrer, als diesen Vollidioten, dem ich am Ende sogar eine geklebt hab. Das letzte Mal, dass ich dich sah. Ich vermisse dich und vorallem deine besondere Art, für die ich dich fast sechs Jahre geliebt habe, Phillip.


Mein „großer Bruder“.

Als ich aufs Gymnasium kam, ging es mir so schlecht, hatte ja keine Freunde und war immer alleine. Wir lernten uns kennen, als du ein Mal auf uns Fünftklässler damals aufpassen solltest, als meine Lehrerin kurz weg war. Da warst du schon in der 13. Klasse. Wir verstanden uns auf eine besondere Art. Ich durfte immer in den Pausen bei dir sein, damit ich nicht alleine sein musste. Du wurdest mein großer Bruder, den ich in Wirklichkeit nie hatte. Ich besuchte dich auf deinem Bauernhof und wir verbrachten so viel Zeit. Du warst da, als es kein anderer war. Und dann kam dieser eine Tag. Es war der Tag deines Abi Streichs. Du fuhrst deine Jahrgangkameraden im Anhänger deines Treckers über den Schulhof. Als du mich sahst, hieltest du an und sagtest, dass ich zu dir hoch komme sollte. Ich saß auf deinem Schoß und wir redeten. Ich wusste nicht, warum du das Thema aufgriffst, aber du sagtest mir, dass Alkohol böse ist und dass ich niemals trinken sollte. Und dass, wenn ich traurig, ich meine Probleme mit reden lösen sollte, sofern ich jemanden hatte, mit dem ich reden konnte. Ich ahnte nicht, worauf du hinauswolltest, ich war 10 oder 11 Jahre alt. Aber erst recht ahnte ich nicht, dass ich dir dort auf deinem Schoß, auf dem Trecker das aller letzte Mal in die Augen sah. Am nächsten Tag kam dein bester Freund, mit einer Miene, die mir Angst machte, auf mich zu und wollte mit mir reden. Er wusste nicht, wie er es anstellen sollte, wusste er doch, wie viel du mir bedeutet hast. Ich hörte ihm zu. Und erfuhr dass du dich in der vergangen Nacht ins Koma gesoffen hast. Niemand wusste warum. Nicht mal er. Durch mich fand man heraus, dass es geplant war, immerhin war das am Vortag quasi ein Abschied mit dem Thema Alkohol. Du hattest ein perfektes Abi, super liebe Eltern, eine tolle Freundin, einen besten Freund und alles… Klar, ich weiß, dass man trotzdem depressiv sein kann. Keine Frage. Aber niemand wusste es. Niemand. Ich saß an deinem Krankenbett. So lange wie es mir möglich war. Sah dich an, wie du nur schliefst. Ich wartete auf den Moment, in dem du die Augen aufschlagen würdest, aber du verlorst den Kampf. Und ich war dabei. Ich hab deine Hand gehalten. Deine kleine Schwester. Ich vermisse es auf deinen Schultern zu sitzen, ich vermisse es mit dir zusammen auf dem Schulhof zu singen, ich vermisse es mit dir vom Gelände abzuhauen. Ich vermisse es, in deinem Arm zu sitzen. Ich vermisse dein offenes Ohr, war es doch das 2. beste. Ich vermisse deine frohe Art, ich vermisse es mit dir die Lehrer zu verarschen. Ich vermisse dieses Gefühl so enger Freundschaft und ich vermisse es akzeptiert zu werden. Ich vermisse dich, mein großer Bruder, im Herzen bleibst du bei mir.


Opa.

Du warst mein lieblings Opa. Bei dir konnte ich so viel erleben und auch lernen. Fast jeden Tag war ich bei dir. Wir saßen in deinem Gartenhaus und haben die Vögel beobachtet. Wir haben deine riesigen Kois gefüttert und ich konnte sie sogar streicheln. Du warst der große Held für mich. Du wusstest alles und hast so vieles an mich weitergegeben. Alles ist so bitter, grau, traurig und trostlos ohne dich geworden. Ich vermisse diese Weisheiten. Ich vermisse es mit dir in deiner kleinen Gartenhütte zu sitzen. Ich vermisse es, wie du mir was vorzauberst. Ich hab dir doch jeden blöden Kartentrick geglaubt. Ich vermisse es, von dir jedes Mal ein kleines Geschenk zu bekommen,wenn ich bei dir war. Ich hab noch eine ganze Kiste voll mit Schmuck, den du mir geschenkt hast, keine Ahnung wo du das alles her hattest. Ich vermisse es, Oma mit dir zu veräppeln. Ich vermisse es mit dir Teddy Cola in seinen Napf zu kippen. Das hab ich Oma übrigens erst nach deinem Tod erzählt, wollte nicht, dass du Ärger kriegst. Wir hatten nur acht einhalb Jahre miteinander, aber du warst der, der meine Kindheit kindgerecht gemacht hat. Mein Idol. Mein Held. Ich vermisse es mit dir zusammen Hausaufgaben zu machen, wo du mir immer nur Quatsch gesagt hast, damit ich mich in der Schule blamiere. Alles nur halb so schlimm, Opa. Die acht einhalb Jahre waren so verdammt schön. Ich hab noch Bilder, auf denen ich auf deinem Arm bin. Ich vermisse diese Zeit. Ich vermisse mit dir im kleinen Ruderboot über den See zu fahren… Die paar Jahre vergingen viel zu schnell. Opa, an dir vermisse ich alles.


Meine beste Freundin.

Wie wir es doch immer betont hatten, dass wir schon vier Jahre beste Freundinnen sind. Am Anfang unserer Freundschaft waren wir noch in getrennten Klassen. Aber ab der 7. Klasse waren wir dann zusammen. Und dann war einfach alles perfekt. Wir redeten über alles und haben alles zusammen gemacht. Es schien alles so toll. Ich war nicht mehr alleine und fand in dir jemanden, mit dem ich alles teilen konnte, alles zusammen machen konnte. Du warst immer da. In der Schule kannte man uns nur zusammen, Streit hatten wir höchstens mal fünf Minuten. Ich war dabei, wie du erwachsen wurdest. Du warst dabei, wie ich traurig wurde. Woran es, glaube ich, auch gescheitert ist. Als ich dann die Schule verließ, war es ganz schwierig mit uns. Du gabst mir die Schuld, obwohl du es warst, die mich jedes Mal versetzte. Ich lernte völlig neue Seiten an dir kennen und mittlerweile herrschen nun schon 10 Tage komplette Funkstille. Auch dich vermisse ich und vor allem unsere Zeit. Aber ich kann da nicht viel zu sagen, denn ich bin ganz ehrlich einfach nur enttäuscht von dir. Trotzdem tut es weh und ich würde viel dafür geben, dass es wieder ist wie früher.


Teddy.

Unsere Geschichte kennt ihr ja schon. Und Teddy, durch dich hat das Gefühl des vermissens eine ganz neue Bedeutung gekriegt. Manchmal habe ich das Gefühl ich kriege keine Luft mehr, ich ersticke daran, dass du nicht mehr da bist. Wie sehr ich dich doch vermisse! Ich verkrafte es bis heute einfach nicht im allergeringsten, dass du weg bist. Ich vermisse diese unglaubliche Freude, die du mir entgegen gebracht hast, wenn ich dich besuchen kam. Ich vermisse es, in dein Fell eingekuschelt im Rasen zu liegen. Ich vermisse deine Küsse auf die Wange, wenn es mir wieder so schlecht ging. Ich vermisse die Verbindung zwischen unseren Herzen. Ich weiß nicht was ich sagen soll, es ist unglaublich schwer zu beschreiben, wie sehr du mir fehlst und was du mir immer noch bedeutest. Ich vermisse unsere Verfolgungsjagden, wenn ich ein Foto von dir machen wollte. Ich vermisse es mit dir groß zu werden und alles zu erleben. Ich vermisse unsere gemeinsame Kindheit. Ich kann nicht mehr dazu sagen, obwohl ich dich am schlimmsten vermisse. Es fällt mir schwer und ich kanns einfach nicht, vor allem, weil ich mich immer noch schuldig an deinem Tod fühle. Ich würde dafür sterben, wenn ich dich noch ein aller letztes Mal in den Arm nehmen dürfte. Ich liebe dich wie keinen anderen und ich vermisse dich unbeschreiblich, mein so geliebter Teddy.



Nach diesen Texten merke ich erst, dass dieser Verlust so vieler Menschen, dieses Gefühl allein zu sein, mein größtes Problem, wenn nicht sogar mit mein einziges Problem ist. Wie soll ich so viele Menschen und Dinge einfach vergessen oder mich da beruhigen? Das wäre eine Lebensaufgabe, die ich nicht bewältigen kann. Ich werde wohl immer dieses Loch im Herzen haben. Aber vielleicht tut es irgendwann weniger weh. Wenn mich diese Erinnerungen nicht ständig quälen würden…


Bis dann.

Eure Melli.

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28.2.16 21:45

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